2. swb-Kundenforum
Neue Gesichter, neue Impulse, Ideen und Themen: Am 13. April 2010 starteten die neuen Mitglieder des 2. swb-Kundenforums in zwei spannende Jahre Dialog mit der swb. Als Bindeglied zwischen swb und den Kunden wird es bei insgesamt acht Terminen um die kritische und konstruktive Beurteilung der Leistungen von swb in Sachen Kundenbetreuung, Serviceleistungen, Öffentlichkeitsarbeit und Produktangebot gehen. Seien Sie neugierig auf aktuelle Themen, interessierte Menschen und interessante Ergebnisse!Eva Carneiro Alves kommt aus Bremen, ist verheiratet und umweltbewusste Mutter von drei Kindern: „Die Idee der Kundenbeteiligung war für mich von Anfang an faszinierend. Ich war froh, dass ich teilnehmen konnte und habe viel über Energie und das Unternehmen in einer offenen, entspannten Atmosphäre erfahren.
Bernd Anthony aus Stuhr ist einer der beiden ersten Teilnehmer aus dem Bremer Umland: „Energie ist ein Zukunftsthema, darum war ich beim 2. swb-Kundenforum dabei. Für mich war es auch deshalb interessant, weil ich viel über die inneren Abläufe und die Probleme bei swb gelernt habe.“
Andreas Bobka aus Weyhe ist zweiter Umlandvertreter im swb-Kundenforum: „Ich habe in den zwei Jahren viele, aber noch längst nicht alle Bereiche des Unternehmens swb, die Menschen und die Technik dahinter kennengelernt. Diese praktischen Erfahrungen ermöglichen eine spannende und erfolgreiche Teilnahme am Kundenforum und liefern viele Ideen für anschließende Diskussionen und Gespräche im Kundenforum und im Freundes- und Bekanntenkreis.“
Antje de Haan ist Studentin und war bislang jüngste Teilnehmerin des swb-Kundenforums: „Als Mensch, der im Studium steckt und wenig Geld zur Verfügung hat, hat mich interessiert, wie die Preise zustande kommen. Ich habe viel gelernt – das Kundenforum hat viele spannende Themen aufgegriffen."
Rainer Georgy, Bremer aus ganzem Herzen, ist Kraftwerksbauer und damit Mann vom Fach: „Ich habe großes Interesse an der organisatorischen Seite der Energieversorgung und festgestellt, dass swb heute nicht nur gut mit Kunden, sondern auch mit den Mitarbeitern des Unternehmens umgeht.“
Norbert Gerlach fasst für sich zusammen: „Es waren interessante und informative Treffen. Was mir gefehlt hat waren konkrete, für den einzelnen Haushalt realisierbare Energieerzeugungsverfahren wie Solar-, Wind- oder auch Strom- bzw. Wärmekraftwerke.“
Claudia Gimbel fühlte sich im swb-Kundeforum pudelwohl: „Ich habe mich von Anfang an wohl gefühlt – wie in einer großen Familie.“
Rainer Glomba ist vom Umgang im swb-Kundenforum und dem Unternehmen begeistert: "Ich bin sehr beeindruckt, wie offen man mit fremden Menschen umgehen und sachlich diskutieren kann. Das ist auch so mit swb – ein Unternehmen, mit dem man sich identifizieren kann."
Ray Ivens arbeitet bei der Wirtschaftsförderung Bremen und sieht swb in diesem Zusammenhang: „Ich wollte Einblicke in ein Unternehmen bekommen, das für die hiesige Wirtschaft wichtig ist. Und ich bin positiv überrascht worden, auch was die spannenden Themen anging."
Susanne Klütemeyer war vor allem neugierig auf swb: „Ich habe mit Spaß und Freude am swb-Kundenforum teilgenommen und fühle mich vom Unternehmen ernst genommen. Man wollte unsere Meinung wirklich hören.“
Jasmin Kornau ist Fachfrau in Sachen Abfall- und Energiewirtschaft sowie Umwelttechnik: „Wenn auch einige komplexe Themen im Ergebnis offen blieben, hat mich beeindruckt, dass swb kritische Stimmen zulässt und damit offen umgeht.“
Karsten Müller war besonders am Zukunftsthema Energie interessiert: „Ich habe jedes Mal mit Neugier teilgenommen, denn es war durchgehend spannend. Beeindruckt hat mich auch der respektvolle Umgang miteinander, ganz gleich, wo man beruflich steht – ein Treffen unter Menschen mit Interesse an der gemeinsamen Aufgabe.“
Gabriele Rohlf hat bereits am ersten swb-Kundenforum teilgenommen: „Ich bin vom positiven Effekt des Kundenforums für Kunden und Unternehmen nach wie vor überzeugt. Und zwar so sehr, dass ich einem anderen Unternehmen empfohlen habe, ein Kundenforum einzurichten.“
Christina Mariena Sobania ist Lehramtsstudentin und Neubremerin: „Ich wollte mir ein Bild von swb machen. Jetzt kann ich sagen: Die Aktualität der diskutierten Themen hat mich begeistert, ich nehme die Erfahrung positiv mit.“
Letztes Treffen mit Blick zurück und nach vorn
Schon zwei Jahre vorüber? Ja, aber die Mitglieder der „2. Generation“ des swb-Kundenforums zeigten auch beim letzten Treffen keine Ermüdungserscheinungen, blieben wie gewohnt am Thema und hakten nach.
Warmlaufen mit Kundenforums-Dauerthemen
Die Themen, die im swb-Kundenforum während der vergangenen zwei Jahre immer wieder eine Rolle gespielt hatten, standen zunächst auf dem Programm. So informierte Thomas Eickholt (Geschäftsführer swb Vertrieb Bremen/Bremerhaven) über die Preise, Frank Steinhardt (Bereichsleiter Marketing und Privatkunden) ergänzte mit Informationen zu einem neuen, mehrseitigen Rechnungsbeilger, den swb-Kunden ab Mitte Februar zugeschickt bekommen. Im Anschluss berichtete Dieter Schmidt (Teamleiter swb-Kundencenter) über die Ergebnisse der vor zwei Jahren in Angriff genommenen Kundenservicestrategie. Sie soll ab 2012 zunächst in einem 9-Punkte-Programm umgesetzt werden mit dem Ziel einer höheren Kundenzufriedenheit.
swb Strom von hier auf dem Prüfstand
Ende November 2011 ging das Weserkraftwerk ans Netz, zeitgleich startete damit der neue swb Strom von hier. Beim Treffen im Oktober 2011 hatte Birgit Larisch (Produktmanagerin Strom) darüber bereits mit den Mitglieder des Kundenforums in aller Tiefe diskutiert. Jetzt fasste Frank Steinhardt noch einmal kurz die Produkteigenschaften zusammen – aus der Wasserkraft des Weserkraftwerks und aus der Müllverbrennung des Müllheizkraftwerks in Findorff –, referierte das Making-of des Weserkraftwerks und beantwortete im Anschluss die Fragen der Forumsteilnehmer zur Technik. So gewappnet wurden ihnen im Anschluss Teile der Werbekampagne präsentiert. Dann fragte Thomas Eickholt, wie sie bei den Einzelnen ankommt. So kurz wie die Werbeaussagen waren die der Forumsteilnehmer. „Klare Aussage“, fand Rainer Georgy, Jasmin Kornau meinte: „Müll ist kein gutes Thema. Aber das Plakat bleibt im Kopf.“ Rainer Glomba fiel auf, dass die Kunden gedutzt würden, das wäre neu. Und Karsten Müller fragte sich: „Was soll die Schrift darstellen?“ Die Leuchtstoffröhren fand er nicht wirklich realistisch. Eva Carneiro Alves hingegen war von der Weserkraftwerk-Grafik fasziniert: „Das Bild spricht mich an, man müsste nur mehr von Bremen sehen“. Auch Christoph Schulte im Rodde bemängelte den seiner Meinung nach fehlenden bremischen Bezug: „Die Idee dahinter ist gut, es kann jedoch überall sein.“
Blick zurück mit Gewinn für alle
Nach der Pause ging es dann ans große Resümee. Andreas Bobka aus Dreye und Bernd Anthony aus Stuhr bedauerten, dass das Umland besonders bei den letzten Treffen thematisch zu kurz gekommen war. Begeistert waren beide von der Fahrt mit dem Elektro-Auto, ein Angebot aus dem obligatorischen Vorprogramm. Ihr Vorschlag für die nächste Runde: „Themen wie das Netz der Zukunft – Energieerzeugung zu Hause, aber auch die bessere Einbindung des Umlands in das Kundenforum.“ Die meisten Kundenforumsmitglieder nannten als positive Erfahrung das Vorprogramm, das ihnen Fahrten mit E-Autos und Erdgasfahrzeugen, Pedelecs und Segways, aber auch Besichtigungen einer Windkraftanlage in Bremerhaven oder des Mittelkalorik-Kraftwerks geboten hatte. Die Einblicke ins Unternehmen, der offene Umgang mit heiklen Fragen und das vertrauensvolle Miteinander in einer entspannten Atmosphäre wurden als besonders positive Erfahrungen hervorgehoben. Thomas Eickholt bedankte sich stellvertretend für swb für die Offenheit der Teilnehmer und deren engagierte Art, mit den Themen umzugehen und sich konstruktiv auf Neues einzulassen. Unterm Strich ein Kundenforum, das alle ein Stück weitergebracht hat.
Einem interessanten Einblick ins Netzleitcenter schlossen sich spannende Diskussionen um interessante Themen beim 7. und damit vorletzten Treffen des swb-Kundenforums an. Auf der Tagesordnung standen ein neues Serviceprodukt, die Wahrnehmung der neuen Telekommunikationsmarke swb und ein neues, sehr innovatives Stromprodukt, das demnächst auf den Markt kommen wird.
Spannende Stunde im Netzleitcenter
"Blicke hinter die Kulissen" verspricht das swb-Kundenforum – und hält es auch. Forumsteilnehmer Karsten Müller hatte sich den Besuch der swb Netze in Woltmershausen gewünscht, am 11. November war es soweit. "Hier werden die Versorgungsnetze von Strom, Erdgas, Wasser und Fernwärme in Bremen und Bremerhaven gebündelt, überwacht und gesteuert", startete Thomas Kern, diensthabender Ingenieur, gleich nach der Begrüßung. Auch die Auslastung der Anlagen wird im Netzleitcenter koordiniert und die Leitungen werden geschaltet. Die Mitarbeiter haben ständig im Blick, ob alle Pumpen des Wasserwerks laufen und ob ausreichend Druck in den Erdgasleitungen besteht. Sie wissen, auf welche intakte 110kV-Leitung der Strom im Störungsfall umgelegt werden kann. "Außerdem erfolgt hier die tägliche Kraftwerkseinsatzplanung, deren Erzeugungsmengen sich am Bremer Bedarf und dem Strommarkt orientieren", klärte Thomas Kern auf – mit dem Strom soll also auch Geld verdient werden.
An den Wänden des rund 50 Quadratmeter großen, leicht abgedunkelten Raums bilden vier Riesenbildschirme die Netze von Strom inklusive Kraftwerke, von Erdgas, Wärme und Wasser ab. Beim Strom stehen unterschiedliche Kabelfarben für verschiedene Netze – die Großabnehmer Stahlwerke Bremen und Bahn sind z. B. grün. "Wir stellen in Bremen rund 700 Megawatt (MW) zur Verfügung, die beiden benötigen je 200 MW. Bedenkt man, dass wir pro MW 1.000 Einwohner rechnen, ist das eine ganze Menge", ließ der Elektroingenieur seine Gäste staunen.
Das Netzleitcenter ist 24 Stunden täglich an 365 Tagen im Jahr besetzt, drei Mitarbeiter sind ständig im Dienst. Beim Besuch des Kundenforums saßen sie entspannt auf ihren Schreibtischstühlen vor den Desktops. "Aber wenn etwas passiert, geht es hier rund", so Kern. Man glaubt es ihm: Sogar die Teeküche ist in den Raum integriert, um immer das Geschehen auf den Bildschirmen im Blick zu haben. Und auch ein großes Aquarium fehlt nicht – Fische sollen ja beruhigend wirken.

Das Hauptprogramm startete dann mit der Vorstellung eines neuen Produkts, das seit 1. Oktober auf dem Markt ist: Frank Steinhardt (Leiter swb Marketing und Privatkunden) erläuterte noch einmal kurz swb Erdgas aktiv und berichtete, dass erstaunlich viele Kunden aufgrund der langen Preisgarantie wechseln. Dann ging es weiter mit der neuen Dienstleistung swb smart info, die schon bald in Bremen und Bremerhaven zu haben ist. Die Möglichkeit, mit swb smart info den Stromverbrauch zu beobachten und damit ein Instrument in der Hand zu haben, ihn auch zu senken, stieß auf reges Interesse der Forumsteilnehmer. Es handelt sich um einen Datenlogger, der auf einen elektronischen Zähler aufgesetzt wird. Mit einem persönlichen USB-Stick lassen sich die Daten auslesen und mit einer speziellen Software auf dem hauseigenen PC auswerten. swb smart info wird für ein Jahr für 49,90 Euro zur Verfügung gestellt, Voraussetzung ist ein elektronischer Zähler. „Ich finde das Angebot interessant, zumal eine hohe Datensicherheit gegeben ist“, so Karten Müller. Und Eva Carneiro-Alves hob hervor: „Wir planen demnächst den Kauf neuer Elektrogeräte, da kann man den Stromverbrauch genau nachprüfen. Und auch für Kinder finde ich es wichtig, den Stromverbrauch kennen zu lernen und damit umzugehen.“ Andreas Bobka aus Dreye bedauerte, dass swb smart info nur in Bremen und Bremerhaven zur Verfügung steht. Der Grund: swb ist in Stuhr, Weyhe und Thedinghausen nicht für das Versorgungsnetz zuständig.
Diskussion um Vorteile für Bestandskunden
Im Anschluss stand das Thema Telekommunikation bei swb auf der Tagesordnung, dafür waren zwei Mitarbeiterinnen der EWE TEL GmbH eingeladen worden: Sabine Preiß (Leiterin Privatkundenvertrieb EWE TEL Region Bremen) und Hilke Dankwardt (Produktmanagerin Telekommunikation EWE TEL, Oldenburg). Zunächst füllten die Teilnehmer des swb-Kundenforums einen kleinen Fragebogen aus, in dem es um die Wahrnehmung rund um den Markenwechsel und die aktuelle Werbung für swb DSL ging. Frank Steinhardt holte danach die Anwesenden ins Thema, indem er den Markenwechsel nordcom – swb Revue passieren ließ inklusive der Aktionsprämie für Neukunden und der Werbung, die im Zuge des Markenwechsels betrieben wurde. Dann kamen die Forumsteilnehmer zum Zuge. Eva Carneiro-Alves sprach den meisten Anwesenden aus dem Herzen: „Es waren mit der Aktionsprämie doch nur Neukunden angesprochen. Ich frage mich, was ich vom Markenwechsel als Bestandskundin habe.“ Antje de Haan bestätigte diese Auffassung. Ob Treueangebote bei Vertragsverlängerung oder Rabattierungen für Vollkunden – Telekommunikation, Strom und Erdgas von swb -, die Teilnehmer des Kundenforums machten viele Vorschläge, wie man Bestandskunden entgegenkommen könnte. Die reine Neukundenansprache war auch der Grund, warum die Wahrnehmung der Werbung auf wenig Resonanz stieß. Sabine Preiß bestätigte: „Ihre Reaktionen spiegeln die Realität wieder, die wir täglich erleben. Zum einen wissen die Kunden wenig über den Markenwechsel, zum anderen fragen sie sich, welche Vorteile sie davon haben.“ Auf die Frage Frank Steinhardts, was sich die Forumsteilnehmer konkret wünschen würden, wurden unter anderem mehr Preisnachlässe oder Rabattierungen für Bestandskunden genannt. Die rege Diskussion, die sich aus dieser Thematik ergab, wurde während der Pause weitergeführt. Danach wartete Birgit Larisch (Produktmanagerin Strom) mit einer Überraschung auf: einem neuen, bislang bundesweit einzigartigen Stromprodukt, das noch in der Entwicklungsphase ist. Unter dem Motto „Vertrauen gegen Vertrauen“ wurde es den Forumsteilnehmern präsentiert und vom Kundenforum auf Herz und Nieren geprüft. Und es war wieder einmal sehr interessant, was jeder Einzelne dazu beizutragen hatte.
6. Treffen, 28. Juni 2011, Weserstadion in Bremen
Heiße Temperaturen draußen, heiße Themen drinnen: Die Teilnehmer des 6. Treffens nahmen auf die hochsommerlichen Werte von über 30 °C keine Rücksicht. Hochkonzentriert und kreativ machten sie sich an Fragen zu Kundenaktionen wie auch zu den fragwürdigen Methoden bei Haustürgeschäften.
Grünweiße Umweltmaßnahmen im Fokus
Als Einstieg gab es an diesem Spätnachmittag ein besonderes Schmankerl: eine Stadionführung inklusive Erläuterungen zur Photovoltaikanlage, der größten bauwerkintegrierten Anlage ihrer Art auf einer deutschen Sportstätte. Bremens größtes – und wohl auch schönstes – Solarkraftwerk am Standort Weser erzeugt mit circa 200.000 Solarzellen rund 900.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr, das reicht für die Versorgung von 360 Haushalten aus. Besonders interessant fand Forumsteilnehmerin Susanne Klütemeyer, dass auf der lichtarmen Nordseite des Stadions keine "echten" Panels, sondern Dummies das Rund der Photovoltaikanlage ergänzten. Auch die moderne Heizzentrale fand ihre Bewunderer. Das kleine Blockheizkraftwerk erzeugt Strom vor Ort in Kraft-Wärme-Kopplung und ist für die Wärmeversorgung im Süd- und Westbereich des Stadions verantwortlich. Wie die VIPs im neuen Weserstadion versorgt werden, zeigte ein Blick in die Gold-Lounge während der kurzweiligen Führung, bei der auch Ausflüge in die Werder-Geschichte nicht fehlten. Und Sinn oder Unsinn des Rasensolariums? "Der Öffentlichkeit schwer vermittelbar", resümierte Frank Steinhardt (Leiter swb Marketing und Privatkunden).
Impulse für die zukünftige Kundenkommunikation
Während sich die Mutigen nebenan im Stadionbad auf dem Sprungturm drängelten, um sich ins Blau des Beckens zu stürzen, rauchten im ehemaligen Restaurant Villa Verde die Köpfe. Aneka Repke und Jörn Beck vom swb Marketing stellten ein neues Projekt vor, das vor allem die Stammkunden für ihre Treue belohnen will. Arbeitstitel des internetbasierten Systems: swb-Lounge. In der folgenden Diskussion spielte die Frage eine Rolle, in welcher Form man die Kunden ansprechen, ihre Treue würdigen und dabei auch deren Wertschätzung zum Ausdruck bringen kann. Danach bewerteten die Anwesenden die unterschiedlichen Möglichkeiten wie die Verlosung von Gutscheinen oder Freikarten für Exklusiv-Veranstaltungen. Zudem äußerten sie sich zur Werthaltigkeit und Nachhaltigkeit eines solchen Belohnungssystems. Es zeigte sich, dass im swb-Kundenforum echte Individualisten vertreten sind: Während die einen Rabattierungen oder spezielle Veranstaltungen richtig gut fanden, lehnten andere sie wiederum ab. „Endlich einmal eine Aktion für Stammkunden“, lautete ein positives Fazit. „Das Produkt muss für das Unternehmen sprechen, alles andere geht oben drauf“, konterte Rainer Georgy. Nahezu identische Ergebnisse brachten die Antworten auf die Frage, ob Kundenbindungsmaßnahmen den Wechsel beeinflussten. Abschließend nutzten die Forumsmitglieder die Möglichkeit, einen Namen für das neue Maßnahmenpaket vorzuschlagen. Thomas Eickholt (Geschäftsführer swb Vertrieb Bremen/ Bremerhaven) versprach spontan ein individuelles Event für denjenigen, dessen Vorschlag das Rennen bei der Namensfindung machen wird.
Haustürgeschäfte unter der Lupe
Robert Benckert (Teamleiter swb-Marketing) und Charina Langer (swb-Marketing) eröffneten den letzten Teil des Abends mit einer Spielszene, die eine swb-Kundin so vor kurzem live erlebt hatte: die Begegnung mit einem Handelsvertreter an ihrer Haustür, der ihre gehetzte Situation ausnutzte, um ihr einen Stromvertrag zu verkaufen – und das unter falschem Bezug auf die swb. Nach den Aussagen von Robert Benckert ein inzwischen leider immer häufiger anzutreffendes Vorgehen bei Haustürgeschäften, die in letzter Zeit deutlich zunähmen. Da viele Puzzleteile für eine Überführung nötig sind, seien auch die Kunden aufgefordert, aktiv zu werden. So wie die Kundin und andere, die sich per E-Mail, Brief oder Telefon direkt an swb wenden. Weitere Informationen zu den Energie-Haustürgeschäften unter Experten-Know-how.
Sachdienliche Hinweise bitte an den swb-Kundenservice, Mo.-Fr. 8.00-18.00 Uhr in Bremen, Stuhr, Weyhe und Thedinghausen T 0421 359-3590, F 0421 359-2233 oder kundenservice-hb@swb-gruppe.de sowie in Bremerhaven T 0471 477-1111, F 0471 477-2321 oder kundenservice-bhv@swb-gruppe.de oder in den swb-Kundencentern in Bremen Am Wall/Sögestraße, Reeder-Bischoff-Str. 61 sowie im Weserpark und in Bremerhaven, Bürgermeister-Smidt-Str. 49.
5. Treffen, 12. April 2011, Windenergieanlage Weddewarden
Die Zeichen standen auf viel Bewegung beim fünften Treffen des 2. swb-Kundenforums am 12. April 2011 – und das aus mehreren Gründen. Zunächst stand der Besuch der Pilot-Windenergieanlage Weddewarden an. Die Diskussionsrunde im Anschluss war geprägt von den Ereignissen im japanischen Fukushima und der Frage „Was tut swb in Sachen erneuerbarer Energien?“

Zur Anreise nach Bremerhaven nutzten acht der Forumsteilnehmer den von swb zur Verfügung gestellten Bus, der als Erstes zur Windenergieanlage in Bremerhaven-Weddewarden fuhr. Herr Rost-Grashorn von swb CREA betätigte sich auf dem Weg durch den Containerhafen zuerst als Reiseführer und erläuterte dann bei Windstärke sieben im Schatten der 120-Meter-Anlage die Funktionsweise der 5M. Sie gehört mit der genannten Höhe und einem Rotordurchmesser von 126 Metern zu den großen Onshore-Windkraftwerken. Die Windenergieanlage ist für eine Jahresleistung von 18.000.000 kWh ausgelegt, das entspricht dem Energieverbrauch von ca. 4.500 Haushalten pro Jahr. Der Prototyp ist seit 2009 in Betrieb und steht auf einer für den Offshore-Einsatz konstruierten Jacket-Gründung der Firma Weserwind. Dieser Windenergieanlagen-Typ befindet sich im Offshore Windpark Alpha-Ventus der EWE. Auch heute noch, nach dem Besitzerwechsel zur swb CREA im März 2010, nutzen der Anlagenhersteller REpower und das Frauenhofer Institut die Windenergieanlage zu Forschungszwecken, sowie für Übungen (Hubschrauberanflug) des Wartungspersonals unter reellen Bedingungen. Allgemeiner Tenor aus dem swb-Kundenforum: Eine nicht nur wegen ihrer Größe beeindruckende Anlage.
Projekt Kundenservicestrategie liefert erste Ergebnisse
Um 18.00 Uhr hieß es dann für 13 Teilnehmer in den Räumen des t.i.m.e. Port II: arbeiten. Dieter Schmidt (Teamleiter swb-Kundencenter) gab einen Überblick über die Zwischenergebnisse aus dem Projekt Kundenservicestrategie. Man habe vier Handlungsfelder ermittelt, daraus 24 Maßnahmen abgeleitet und die wichtigsten nach vorn gestellt: Service aus einer Hand für den Kunden im swb-Kundencenter, Ausweitungen der Leistungen in den Kundencentern, Integration des persönlichen Energieverbrauchs in die Kommunikation und das Vorantreiben der swb als lernende Organisation. Letzteres mit dem Ziel, eine echte Kundenorientierungskultur zu leben, die auch jene mitnimmt, die nicht direkt mit den Kunden im Kontakt stehen. Susanne Klütemeyer bat darum, auch das Personal, das beim Kunden vor Ort tätig ist, entsprechend zu schulen. Diesen Hinweis nahm Heinz Block, Geschäftsführer swb Vertrieb, gern auf.
Stimmen der Kundenforums-Teilnehmer zur Atomkatastrophe in Fukushima Die Ereignisse in Fukushima ließen der ursprünglichen Planung – zu Recht, wie Frank Steinhardt (Leiter Marketing und Privatkunden) betonte – keinen Raum. "Wie nehme ich zurzeit das Thema Energie wahr?" Diese Frage wurde in einem persönlichen Austausch von den Anwesenden diskutiert. "Alle wollen, dass etwas passiert. Umweltfreundlich handeln ist jedoch schwierig, man muss im Kleinen anfangen, um etwas zu ändern", fasste Christina Mariena Sobania zusammen. "Ich habe gemerkt: Da war auch Angst. Mein erster Gedanke, als ich die Nachrichten zum ersten Mal hörte, war: die Kinder", beschrieb Gabriele Rohlf ihre Gefühle. Christine Schnittker äußerte sich zum Umgang mit der Flut an Informationen: "Man geht bei allem Leid irgendwann zur Tagesordnung über." Die Berichterstattung in den Medien beschäftigte auch Karsten Müller: "Mich hat irritiert, dass es nur noch dieses Thema gab. Ich habe mich gefragt, müssen wir uns damit so intensiv beschäftigen?" Eva Carneiro Alves fühlte sich ebenfalls nicht wirklich gut informiert und fragte sich: "Wo wollen wir hin, welches Risiko gehen wir ein? Reichen unsere Notfallpläne wirklich aus?" Über eine mangelnde Transparenz der Information beklagte sich auch Jasmin Kornau. Susanne Klütemeyer, die Freunde in Japan hat, fasste die häufig für uns unverständlichen Reaktionen der dort lebenden Menschen zusammen: "Die Leute hatten andere Sorgen als sich um Atomkraft zu kümmern, in Tokio fiel drei Stunden die U-Bahn aus und alle fragten sich, was mit der eigenen Familie ist."
swb und die erneuerbaren Energien
Nach der Pause stellte sich Frank Steinhardt der (Gretchen-)Frage, wie swb es mit den erneuerbaren Energien hält und wie die Zukunft der Stromerzeugung von swb aussieht. Zunächst: swb hat 2007 mit dem Ausstieg aus der Kohlekraftwerksplanung eine Kehrtwende in der Erzeugung gemacht und eine Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt, die heute greift. Beispiel: Der geplante Bau des Gas- und Dampfturbinenkraftwerks, das im Vergleich zu Kohlekraftwerken einen 25 Prozent höheren Wirkungsgrad hat. Produkte wie swb Strom proNatur, der aus neuen Erzeugungsanlagen stammt, erfüllt höchste Ansprüche an den Klimaschutz. Außerdem unterstrich Frank Steinhardt, dass swb mit jedem Neukunden in den Bau neuer Ökostromanlagen investiert und sich damit vom Wettbewerb abhebt. Dafür setze man sich auch mit Vertretern einiger Bremer Umweltverbände an einen Tisch. Natürlich denke man auch unternehmerisch, das Produkt passe ins Produktprogramm, treffe den Nerv der Zeit und sichere Marktanteile. So ging man vor sechs bis sieben Jahren von einem Marktanteil von 0,3 Prozent aus, mittlerweile liege der Anteil bei fünf Prozent.
4. Treffen, 11. Januar 2011, Standort Hafen, Mittelkalorik-Kraftwerk
Auf dem Vorprogramm des 4. Kundenforum-Treffens stand der Besuch des vor rund zwei Jahren in Betrieb genommenen Mittelkalorik-Kraftwerks, Standort Hafen. Im Anschluss ging es um die aktuelle Strompreiserhöhung von swb und um einfache Möglichkeiten, Energie im Haushalt zu sparen.
Einblicke ins Mittelkalorik-Kraftwerk
Dass hier Abfall entsorgt wird, verrät den Kundenforums-Mitgliedern die Nase. Dennoch: Das Mittelkalorik-Kraftwerk (MKK) wirkt insgesamt so »aufgeräumt«, dass der Abfall zumindest optisch keine Rolle spielt. LKW bringen ihn aus dem nahen und fernen Umland und den Niederlanden. Vom Befahren des Geländes bis zur Entladung an den Rampen geht fast alles vollautomatisch, der Fahrer kann die Arbeitsschritte ohne HIlfe bewältigen.
Verbrannt werden Papier, Kunststoffe, Holz und Verpackungsreste, die stofflich nicht mehr recycelt werden können. Und das hocheffizient, wie die Teilnehmer bei der einstündigen Führung von Hans-Georg Reinemann erfahren: Die Energieausbeute beträgt 30 Prozent, das ist im Vergleich Spitze. Und die Schlacke, die am Schluss des Verbrennungsprozesses übrig bleibt, gelangt wieder in den Stoffkreislauf. Aus ihr wird Asphalt für den Straßenbau. "Was passiert mit der Wärme, die bei Stromerzeugung im MKK und dem benachbarten Müllheizkraftwerk (MHKW) entsteht?", will Norbert Gerlach in der anschließenden Runde wissen. Die Antwort: Sie wird in das Bremer Fernwärmenetz eingespeist und versorgt rund 15.000 Haushalte im Stadtwesten. Dass man aus Abfall Geld machen kann, faszinierte die meisten Kundenforumsmitglieder. Thomas Eickholt (Geschäftsführer swb Vertrieb Bremen/ Bremerhaven) stellte klar, dass in Deutschland wie in den anderen EU-Ländern ein Deponieverbot besteht. Die Entsorgungspflicht liegt bei den Kommunen, die sich dafür Dienstleister suchen. Einer davon ist swb, die die Mittel dafür vorhält wie eben das MKK und das MHKW.
Weitere Informationen zu MKK und MHKW:
Diskussion um die Strompreiserhöhung
Nach dem kurzen Überblick von Dieter Schmidt (Teamleiter swb-Kundencenter) über den Stand der Dinge in Sachen swb-Kundenservice-Strategie bewegte eine zentrale Frage die Runde: Warum können andere Versorger günstiger sein? Zum einen sei es die Einkaufsstrategie, erklärte Thomas Eickholt. Diese ermögliche kurzfristig günstige Preise, garantiere sie aber nicht langfristig. Es sei erwiesen, dass swb im Schnitt über einen längeren Zeitraum weder günstiger noch teurer als andere Versorger ist. Frank Steinhardt (Leiter Marketing und Privatkunden) ergänzte: "Es handelt sich dabei nicht selten um Tochterunternehmen großer Konzerne, die keinen Gewinn machen müssen. Es geht ihnen schlichtweg darum, Marktanteile zu erobern." Dies sichere wiederum den Kunden keine langfristig günstige Versorgung mit Strom.
Susanne Klütemeyer wollte wissen, warum swb nicht günstigen Strom unter Vorauszahlungsbedingungen oder Kaution anböte. "Vorauszahlungs- oder Kautionssysteme passen nicht zur swb. Wir entwickeln lieber neue Produkte wie swb Strom spar oder swb Strom aktiv, die unseren Kunden eine Tarifvielfalt sichern und Stromsparmöglichkeiten fördern", erläuterte Thomas Eickholt. Dass Kunden heute auf Sicherheit mehr Wert legten und nicht nur aufs Geld, würden die Umfragen zeigen. Und auch die Realität: Es habe schon Stromhandelsunternehmen gegeben, die Insolvenz anmelden mussten – und die Kunden, die Vorauszahlungen geleistet hatten, hatten das Nachsehen.
Nach intensiver Diskussion, die auch noch in die Pause geführt wurde, folgte ein launiger Vortrag von Martin Palkies zum Thema "Energiesparen im Haushalt". Neben Tipps zum Stromsparen verwies er die Teilnehmer des Kundenforums auf die Förderprogramme von swb, die den sorgsamen Umgang mit Energie zum Ziel haben. Und warum bietet swb diese Programme an? "Dies ist Teil unserer Nachhaltigkeitsstrategie, die auch Kunden die CO2-Einsparung ermöglichen will. Wir drücken damit auch unser Verständnis einer guten Kundenberatung aus", fasste Frank Steinhardt am Schluss zusammen.
3. Treffen, 5. Oktober 2010, Hastedt, Weserkraftwerk Anspruchsvolle Themen hatten die Mitglieder des 2. swb-Kundenforums für ihr 3. Treffen vorgeschlagen: Stromgewinnung aus Wasserkraft am Weserwehr und die Preisgestaltung von swb Strom. Zwei heiße Eisen – wegen der Strompreise steht swb immer wieder in der öffentlichen Kritik, wegen der Bauverzögerungen am Weserkraftwerk stand der Energieversorger in den vergangenen zwei Jahren immer wieder in der Presse.
Weserkraftwerk nun im Plan
Nach einem Überblick über die Geschichte des alten Wasserkraftwerks am Weserwehr und die Entwicklung des neuen Weserkraftwerks sowie über die Stromerzeugung durch die Enercon-Turbinen – inklusive Besonderheiten und Notwendigkeiten des Fischschutzes – stand eine geführte Baubesichtigung auf dem Plan. Während auf der Baustelle gehämmert und gebohrt wurde, gab es neben technischen Erläuterungen tiefe Einblicke in die Baugrube mit den viereinhalb Meter hohen Röhren für die beiden Turbinen. „Man konnte nicht unbedingt viel sehen“, resümierte Karsten Müller, der das Thema Strom aus Wasserkraft im theoretischen Teil interessanter fand. Andreas Bobka zeigte sich besonders vom bremischen Umweltengagement bei der Stromerzeugung beeindruckt: „In Niedersachsen ist das nicht so“, weiß das Forumsmitglied aus Dreye aus eigener Erfahrung.
Preisgestaltung im Mittelpunkt
Im nahe gelegenen Kraftwerk Hastedt gab es dann exklusive Einblicke in die Preisgestaltung von swb, wie Heinz Block, Geschäftsführer swb Vertrieb, betonte. Frank Steinhardt, Leiter Privatkunden und Marketing bei swb, informierte über die Entwicklung der Beschaffungsmärkte, Netznutzungsentgelte und Vetriebsaufwendungen sowie die gesetzlichen Vorgaben, die inzwischen über 40 Prozent des Strompreises ausmachen, angereichert durch Ausführungen zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Nicht schlecht staunten die Forumsteilnehmer über die Kostensteigerungen der Strompreise seit 1998, die Frank Steinhardt anhand von swb Strom basis präsentierte. In diesen Zeitraum sind die Stromkosten um 48 Prozent gestiegen. Während der Teil Erzeugung, Bezug, Netznutzung und Marge nur um 18 Prozent angewachsen ist, sind die Kosten der gesetzlichen Vorgaben wie Mehrwertsteuer, Konzessionsabgabe, EEG, Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz und Stromsteuer in den letzten 12 Jahren um 125 Prozent gestiegen.
Nach der Pause hieß es für die Teilnehmer, den swb-Kundenservice kritisch zu hinterfragen und neue Ideen einzubringen. Ob Optimierung des E-Mail-Verkehrs, bessere Übersichtlichkeit der Kontaktmöglichkeiten, ein unaufgefordertes Bestangebot mit jeder swb-Rechnung, ein Rückrufservice auf Wunsch oder ein transparentes Beschwerdemanagement – es gibt viele Anregungen, die Dieter Schmidt, Teamleiter swb-Kundencenter, in das aktuelle Projekt swb-Kundenservice-Strategie tragen wird. Beim nächsten Treffen am 11. Januar 2011 wird er dem swb-Kundenforum über die Ergebnisse berichten.
Hier finden Sie weitere Antworten zur Preisgestaltung.
2. Treffen, 10. August 2010, Woltmershausen, Am Gaswerkgraben swb-Klimaschutz auf den Zahn gefühlt
Der Auftakt des zweiten Treffens des neuen swb-Kundenforums konnte trotz heißen Augustwetters nicht aktiver sein: Zunächst wurden neue Antriebssysteme im Freien getestet, danach ging es in die Diskussion rund um den Klimaschutz bei swb. Einblicke in einige interessante Zukunftspläne des Unternehmens gab es obendrein.
Aus dem ersten Treffen im April hatten sich mehrere Themen herauskristallisiert, die den Teilnehmern auf den Nägeln brennen: Tarif- bzw. Produktgestaltung, Preisgestaltung und Umweltschutz. Letzteres griff swb auf und lud das gesamte Kundenforum zum Betriebswerk Woltmershausen ein, an dem die damaligen Stadtwerke vor gut 110 Jahren ein Gaswerk errichteten. Vorteil des Geländes am Gaswerkgraben für das Kundenforum: Es bietet viel Platz und ein schönes Ambiente. Und so konnten die Teilnehmer des swb-Kundenforums live und im Grünen erleben, was swb unter Nachhaltigkeitsstrategie versteht. Die schließt nämlich neben der klimaschonenden Erzeugung auch das Thema Mobilität ein. Schließlich ist der Saft, der Motoren von heute und morgen antreibt, Kerngeschäft von swb: die Rede ist von Erdgas und Strom.
Probefahrten im Vorprogramm Schon zwei Stunden vor dem offiziellen Beginn der Veranstaltung am 10. August starteten die meisten Teilnehmer im wahrsten Sinne des Wortes durch und testeten Segways (Elektromotorroller), Pedelecs (elektronisch gestützte Fahrradantriebe), einen strombetriebenen Golf und einen Erdgas-Passat.
Rainer Glomba resümierte für sich: "Ich habe alles ausprobiert, auch das Auto, obwohl ich es eigentlich nicht vorhatte. Und ich muss sagen, dass ich von der Technik wirklich überrascht bin. Das Segway ist für mich ein interessantes Spielzeug, während mich die Trittunterstützung des Pedelecs komplett beeindruckt hat. Es war wie eine Windböe von hinten." Von den Elektro-Fahrrädern war auch Rainer Georgy begeistert, während Olaf Weber sich eher für das Strom-Fahrzeug begeistern konnte – und er war bei weitem nicht der einzige. Auch Jasmin Kornau, die es ursprünglich nicht so interessant fand, war positiv überrascht: "Man hört überhaupt nichts und der Anzug des Motors ist sehr gut."
Information und Diskussion zu swb-Umweltzielen und Maßnahmen Im Anschluss ging es dann zu Vortrag und Diskussion. Fred Jackisch informierte die Teilnehmer über "Klima und Umweltschutz bei swb", er ist für beides im Unternehmen als Koordinator zuständig. Während des Vortrags stellten die Teilnehmer viele Fragen, die Frank Steinhardt (Leiter Marketing und Privatkunden) und Thomas Eickholt (Geschäftsführer swb Vertrieb Bremen/ Bremerhaven) beantworteten.
Hier eine Auswahl: Warum ist z. B. Strom aus dem Mittelkalorik-Kraftwerk umweltschonend? Wie viele Ökostromkunden hat swb heute? Welcher Strommix kommt beim Kunden an? Fred Jackisch führte während seines Vortrags die Kundenforumsteilnehmer von den Umweltzielen der swb über die Erzeugung und die Produkte bis zu den Förderprogrammen. Am Schluss stellte er die unterschiedlichen Antriebsformen vor und schloss damit den Kreis, der mit den Probefahrten am Nachmittag begann.
Meinung zu Zukunftsplänen gefragtIm dritten Teil erhielten die Teilnehmer des 2. swb-Kundenforums einen Einblick in die Welt der Produktentwicklung der swb am Beispiel kombinierter Angebote aus Energie und Telekommunikation. In Arbeitsgruppen war dann die Meinung jedes Einzelnen gefragt – und jeder brachte sich aktiv ein. Letztes Thema des Tages waren die Überlegungen bei swb für einen neuen Anlaufpunkt im persönlichen Kundenservice. Auch hier wurden die Teilnehmer in die neueste Entwicklung einbezogen und nutzten die Chance, ihre Meinung kundzutun.
Neue Mannschaft startet mit viel Elan
15 Kunden aus Bremen, Bremerhaven und zwei aus dem Versorgungsgebiet Stuhr, Weyhe, Thedinghausen sind die neuen Sparringpartner im 2. swb-Kundenforum, das am 13. April gestartet ist und nun über zwei Jahre rund achtmal zum konstruktiven Dialog zusammenkommen wird.
Schon jetzt ist klar: Das 2. swb-Kundenforum wird neue Schwerpunkte und wichtige Impulse setzen. Das ergab eine Themensammlung am Ende des ersten Termins. Tagesordnungspunkte waren das Vorstellen und Kennenlernen aller Teilnehmenden, wichtige Informationen über Inhalte, Ziele und Regeln des Kundenforums sowie erste Einblicke in das zunächst kompliziert erscheinende Konzernkonstrukt swb.
Am spannendsten gestaltete sich das Ende der ersten Runde: Die Teilnehmer formulierten die Themen, die sie interessieren – und die dann die nächsten Treffen bestimmen. Vorläufige Schwerpunkte sind: Tarifgestaltung, Preisgestaltung und der Umweltschutz. Im Weiteren wurde von allen Beteiligten Wunsch nach Führungen durch „den Betrieb“ swb geäußert.
- 1. Treffen: 13. April 2010
- 2. Treffen: 10. August 2010
- 3. Treffen: 5. Oktober 2010
- 4. Treffen: 11. Januar 2011
- 5. Treffen: 12. April 2011
- 6. Treffen: 28. Juni 2011
- 7. Treffen: 11. Oktober 2011
- 8. Treffen: 24. Januar 2011 - Abschlussrunde
Bernd Anthony ist einer der ersten Teilnehmer aus dem Umland. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und kommt aus Stuhr. "Energie ist ein Zukunftsthema, darum bin ich beim 2. swb-Kundenforum dabei. Außerdem interessiert mich das Unternehmen swb und das Thema Erneuerbare Energien."
Andreas Bobka aus Weyhe ist zweiter Umlandvertreter im swb-Kundenforum: "Ich möchte als "neuer" Kunde von swb hinter die Kulissen blicken, aktiv Zusammenhänge verstehen. Ich bringe mich ein, um die Kommunikation von swb mit dem Umland zu verbessern."
Eva Carneiro Alves kommt aus Bremen, ist verheiratet und umweltbewusste Mutter von drei Kindern: "Zuhause spielen Nachhaltigkeit und Energiesparen für uns eine wichtige Rolle. Ich möchte beides als Familienthema ins Kundenforum einbringen."
Antje de Haan ist Studentin und jüngste Teilnehmerin des 2. swb-Kundenforums: "Als Mensch, der im Studium steckt und wenig Geld zur Verfügung hat, interessiert es mich, wie die Preise zustande kommen. Was ist z. B. mit einem Studententarif?"
Rainer Georgy, Bremer mit ganzen Herzen, ist Kraftwerksbauer und damit Mann vom Fach: "Ich habe großes Interesse an der organisatorischen Seite der Energieversorgung, will aber auch die Kundenfreundlichkeit von swb verbessern."
Norbert Gerlach will auch persönlich für sich etwas mitnehmen: "Ich möchte zuhören, mich einbringen und mehr über Alternative Energien und die Möglichkeiten ihrer Gewinnung erfahren, dabei auch bisher Unbekanntes kennen lernen."
Claudia Gimbel mit dem Traumberuf Konditormeisterin hat ein Herz für Bremen und die hiesigen Firmen: "Ich möchte mehr über das Traditionsunternehmen swb erfahren und über den Einsatz von Energie als wichtiges Zukunftsthema."
Rainer Glomba bringt als Eigenheimbesitzer große Erfahrung mit den Möglichkeiten und Grenzen von Energiesparmaßnahmen ins Kundenforum ein: "Ich habe großes Interesse an Energie und darüber hinaus an ihrem sparsamen und praktikablen Einsatz rund ums Haus."
Ray Ivens arbeitet bei der Wirtschaftsförderung Bremen und sieht swb in diesem Zusammenhang: "Ich möchte Einblicke in ein Unternehmen bekommen, das für die hiesige Wirtschaft wichtig ist. Im Weiteren möchte ich Impulse für die Zukunft geben."
Susanne Klütemeyer ist junge Großmutter und vor allem neugierig auf swb: "Ich möchte mehr erfahren und meine Ideen einbringen. Wie kann ich Komfort genießen und umweltverträglich handeln? Eine von vielen Fragen, die mich interessiert."
Jasmin Kornau ist Fachfrau in Sachen Abfall- und Energiewirtschaft sowie Umwelttechnik: "Ich möchte mich im Kundenforum für mehr Transparenz bei Themen wie Ökostrom, Strommix und Kraftwärmekopplung in der Kommunikation einsetzen."
Karsten Müller bewegen nicht nur eigene Stromverbräuche, für den Studenten ist auch das Zukunftsthema Energie Grund zur Teilnahme am Kundenforum: "Kann mein Zähler beim Stromsparen helfen? Wie wird der Energiemix der Zukunft nachhaltig?"
Gabriele Rohlf hat sich bereits aktiv im ersten swb-Kundenforum eingebracht: "Ich möchte im neuen Kundenforum gerne weiter an Veränderungen mitarbeiten, von denen hoffentlich sowohl das Unternehmen als auch die swb-Kunden profitieren."
Christine Schnittker ist beruflich stark eingebunden, findet aber Zeit für die zweite Teilnahme am swb-Kundenforum: "Nur wer sich engagiert, bewegt auch etwas. Ich finde es toll, dass die swb ihre Kunden zu Wort kommen lässt!"
Christoph Schulte im Rodde: "Als Architekt begleitet mich das Thema Energieeffizienz. Ich bin neugierig auf die anderen Themen des Kundenforums."
Christina Mariena Sobania ist Lehramtsstudentin und Neubremerin: "Ich möchte mir ein Bild von swb machen und meine Erfahrungen als Neukundin einbringen. Daneben interessieren mich erneuerbare Energien als Unterrichtsthema."
Olaf Weber ist zum zweiten Mal dabei: "Das 1. Kundenforum hat erreicht, dass die swb-Rechnungen verständlicher wurden. Ich denke, es geht noch mehr. Dieses Mal möchte ich außerdem noch mehr über Windkraft erfahren – am besten vor Ort."Das aktuelle Thema des swb-Kundenforums interessiert auch Sie und Sie möchten dazu beitragen? Oder Sie haben selbst ein Thema, dass für das Kundenforum und andere swb-Kunden von Interesse sein könnte? Nutzen Sie die Möglichkeit, sich konstruktiv einzubringen und schreiben Sie uns eine Mail:
kundenforum@swb-gruppe.de
